2 Vizemeisterschaften für Siegfried-Ringer
Sedlmeier und Zeh scheitern jeweils erst im Finale
Jeweils erst im Finale konnten die Siegfried-Ringer Thomas Sedlmeier und Dominik Zeh gestoppt werden von ihren Konkurrenten.
Thomas Sedlmeier musste sich dem kürzlich eingebürgerten Vitalij Railean vom VfK Schifferstadt beugen, Dominik Zeh verlor unglücklich gegen seinen Dauerkonkurrenten Peter Weisenberger, nachdem beim Stand von 0:0 in Runde drei die Zwiegriff-Auslosung zu seinen Ungunsten ausfiel.
Für Mahmoud Karimi war das Turnier nach einer Niederlage gegen den späteren Viertplatzierten Mario Wolfahrt beendet.
Auf dem Weg ins Finale besiegte Thomas Sedlmeier in der ersten Begegnung Jens Bauer vom KSV Riegelsberg überlegen in zwei Runden, ebenfalls souverän hielt er in Runde zwei Steffen Armbruster vom AB Aichalden nieder.
Der entscheidende Kampf stand im Halbfinale gegen den Titelverteidiger Marcel Ewald an, dem der DRB im letzten Jahr den Vorzug gab auf internationalen Turnieren.
Und Sedlmeier bewies seine Klasse.
Nach einem 0:1-Rückstand erkämpfte er sich durch einen Beinangriff kurz vor dem Ende der ersten Runde noch die entscheidende Einser-Wertung zum Rundengewinn.
Der Sprung ins Finale war schließlich nach einem 3:1-Punktsieg in der zweiten Runde perfekt.
Im Finale war dann jedoch, wie erwähnt, die Siegesserie beendet.
Der erstmals startberechtigte Vitalij Railean (6. und 7. Olympiasieger) war noch eine Nummer zu groß und gewann sicher in zwei Runden.
Titelverteidiger Dominik Zeh, der nächste Saison zurück zu seinem Heimatverein ASV Hof wechselt und somit zum letzten Mal für Hallbergmoos auf die Matte ging, startete zunächst nervös ins Turnier.
Knapp mit 5:2 gewann er gegen seinen bayerischen Team-Kameraden Christian Axenbeck vom SC Unterföhring.
Im zweiten Kampf traf er auf Mario Wolfahrt vom SC Kleinostheim, der in seiner ersten Begegnung Mahmoud Karimi aus dem Turnier warf.
Minimalist Zeh gewann beide Runden mit 1:0 und stand damit im Halbfinale, das er mit 4:0 und 2:0 gegen Göhkan Öztürk von der AV Germania Sulgen souverän gewinnen konnte.
In der Neuauflage des DM-Finales von 2005 stand ihm erneut Peter Weisenberger von der RWG Mömbris-Königshofen gegenüber.
Mit 0:4 musste Zeh die erste Runde an seinen Widersacher abgeben, in Runde zwei war Zeh dann aber der Aktivere und gewann mit 2:1.
Somit musste die dritte Runde die Entscheidung bringen. Keiner der beiden Ringer wollte jedoch nur das gringste Risiko eingehen, somit musste beim Stand von 0:0 der Zwiegriff über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Weisenberger hatte das Losglück auf seiner Seite, durfte somit fassen und gewann folglich den Kampf mit 1:0.
Herzlichen Glückwunsch zu den Vizemeister-Titeln!
Glückwunsch auch an die Deutschen Meister 2006
Olaf Brandt (60kg, SV Joh. Nürnberg) und
Peter Engelhardt (66kg, Freistil, SV Joh. Nürnberg) sowie dem Vizemeister
Florian Lederer (96kg, SV Mietraching).