FT-Bericht: Heimkampf gg. Weingarten 23. Oktober 2000  

"Nummerngirls" als Trostpflaster
Cheerleader des SVS sorgten an einem ansonsten tristen Abend für Abwechslung
 
Nummerngirls
Sehenswert: Das Hallbergmooser "Nummerngirl" Sabine präsentierte den Zuschauern
auf charmante Weise die Stilart.     Foto:Metz
   
Stimmen:
Enttäuschung
bei Siegfried
 
Michael Hocker (Trainer von Weingarten):
"Die Zuschauer haben spannende Kämpfe gesehen. Wir waren taktisch sehr gut eingestellt. Jeder Einzelne gab das Letzte, das lässt für die Zukunft hoffen."
Michael Böh (Bantamgewicht, Weingarten):
"Mit dem Sieg gegen Killersreiter habe ich schon gerechnet. Allerdings war ich von der Höhe selbst überrascht. Nach dem Erfolg ist unser Ziel jetzt der vierte Platz, also die Endrunde."
Thomas Killersreiter (Bantamgewicht, SVS):
"Logischerweise bin ich mit meiner Leistung nicht zufrieden. Nur am Anfang konnte ich mithalten, dann gab ich viele Punkte unnötig ab."
 
Sepp Niedermair (Siegfried-Chef):
"Ich bin enttäuscht, weil ich mit einem anderen Ausgang dieser Begegnung gerechnet habe. Wenn Weltergewichtler Rainer Morasch im achten Kampf nicht verloren hätte, wäre sogar noch der Gesamtsieg zu realisieren gewesen. So kann Dominik Zeh im Nachholkampf nur noch die Niederlage freundlicher gestalten."
Sonny Davidsson (Siegfried-Trainer):
"Die Lichtblicke setzten zweifelsohne Mohammad Babulfath und Georg Schatz. Beide haben sehr gut gerungen und ihr Soll mehr als erfüllt. Thomas Killersreiter darf gegen einen gleichwertigen Gegner wie Michael Böh maximal 2,5 Mannschaftspunkte abgebeben. Entscheidend für unsere Niederlage war, dass unsere Siegringer einfach nicht hoch genug gewonnen haben."
Freisinger Tagblatt, Seite 9, Montag, 23.Oktober 2000

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